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Die Freimaurer in der französischen Geschichte
1717 wurde die Freimaurer-Bruderschaft in London gegründet - und seit 1725 erschienen die ersten, französische Logen. Seit dieser Zeit nimmt die Freimaurer Bruderschaft einen wichtigen Platz in der philosophischen, spirituellen und politischen Geschichte unseres Landes ein. Seit bald drei Jahrhunderten zeigen eine grosse Anzahl von einschlägiger Literatur den Brauchtum der französischen Freimaurer. Die Bibliothek bewahrt eine Vielzahl von Büchern aus dem XVIII. Jahrhundert der Freimaurer Bewegung auf.
Es handelt sich zuerst um Verbreitungsschriften, das heißt, Sammlungen mit dem Namen 'L'Ordre des Francs-Maçons
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trahi' oder 'Le Sceau rompu'welche dem Publikum die Gebräuche und die Riten der Logen aufklären. Die Pamphlete, das heißt die angreifenden Texte, und die Verteidigungsschriften des Ordens, bilden die zweite große Kategorie. Seit 1740 bestehen Argumente, die Freimaurer kritisieren aber auch schützen. Schliesslich ist die Mehrheit der Literatur der Glaubensbekenntnis und Verbreitung der Freimaurer Ideen gewidmet. Viele verteidigen die Licht-Philosophie (wie das 'Manuel de Xépholius' um ein seltenes Buch zu nennen, das vor kurzem bei uns von einem 'dixhuitièmiste*' studiert wurde). Andere unterrichten theosophische Konzepte und zeigen, daß die Logen auch eine Rolle in der Literatur der Okkultur und der Romantik spielen, um den Titel der berühmten Doktorarbeit von Auguste Viatte zu zitieren.
Die Bibliothek 'Grand Orient de France' hat sein Archiv (Mitte des XVIII. Jahrhunderts bis 1880) der Nationalbibliothek von Frankreich geschenkt, wo der wesentliche Teil des Grundstockes der Freimaurerkultur, im Kabinett der Manuskripte aufbewahrt ist.
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* Bonheur et Harmonie : Le Manuel de Xéfolius (1788) et la question du Bonheur, Charles Porset, C.N.R.S. , 23 Seiten, in "La Quête du Bonheur et l'expression de la douleur dans la littérature et la pensée françaises" Mélanges offerts à Corrado Rosso, Droz, 1996.
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