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Die Konzepte

 Die Freimaurerei, eine hauptsächlich menschenfreundliche, philosophische und progressive Institution, setzt sich die Suche nach der Wahrheit, die Forschung nach der Moral, und das Praktizieren der Solidarität zum Ziel.
Sie setzt sich für die materielle und morale Besserung, die intellektuelle und soziale Perfektionierung der Menschheit ein.

Erster Artikel der Verfassung des Grand Orient de France.

Einführung

Kurze Geschichte

Seine Etablierung

Seine Arbeitsmethoden

Seine Organisation


George Washington ehrt La Fayette indem er ihm das Schwert der Ehre (épée d'Honneur) verleiht, für die Hilfe der französischen Freimaurer, im Unabhängigkeitskampf der Vereinigten Staaten.

Ebenso leisten die Freimaurerlogen mit ihren Ideen der Freiheit und Gleichheit, einen Beitrag für die großen Reformen der Französischen Revolution.



Auf eine vorkriegszeitliche Studie hin, tragen die Logen des 'Grand Orient de France', in großem Maße zur Einführung der Sozialversicherung in Frankreich bei.

Aber das sind nur einige Beispiele, denn seit fast drei Jahrhunderten geht die Geschichte der französischen Freimaurerei in die Geschichte Frankreichs über, und somit in die großen sozialen Errungenschaften im humanistischen Kontext, in denen sie sich selbst einen Platz gibt.

Seit es die Abschaffung der Sklaverei durch Victor Schoelcher, die Erschaffung des öffentlichen, kostenlosen, staatlichen und obligatorischen Schulsystems durch Jules

Ferry, das uns sehr naheliegende Werk Arthur Groussiers mit der arbeitsgerichtlichen Gesetzesgebung, der Arbeitsschutz von Frauen und Kindern, dann noch die Kürzung der Arbeitszeiten, usw. gibt, sind ebensoviele Probleme in den Freimaurerlogen des 'Grand Orient de France' von erleuchteten Männern, an der Spitze des zeitgenössischen Fortschritts, erörtert und in Gesetze der Republik umgewandelt worden.

Der 'Grand Orient de France' lebt in seinem Jahrhundert und führt die Emanzipationsbewegungen seiner Zeit an.

 (...) Ihre Prinzipien sind die gegenseitige Toleranz, der Respekt für den Nächsten und sich selbst, die absolute Gewissensfreiheit. Unter Berücksichtigung der metaphysischen Konzepte und der individuellen Würdigung ihrer Mitglieder, weist sie jegliche, grundsätzliche Bejahung zurück (...).

Erster Artikel (Folge).

Der 'Grand Orient de France' betreibt die gegenseitige Toleranz, d.h. tolerant zu sein mit denen die selbst tolerant sind, und kämpft gegen alle Grundsätze die politisches und religiöses Denken aufzwingen wollen, und den Menschen alle Freiheiten streitig machen.


Während man in anderen Formen der Freimaurerei - besonders die englische Freimaurerei, deren Glaubenslehre erhalten geblieben ist - gläubig und praktizierend sein muß um Freimaurer zu sein, ist der 'Grand Orient de France' institutionel eine Gesellschaft, die absolute Gewissensfreiheit praktiziert. Das heißt, dass sie ihren Mitgliedern die Wahl läßt an eine offenbarte Wahrheit ihrer Wahl zu glauben, oder auch an gar keine. Aus diesem Grunde leben in seinen Freimaurerlogen die Gläubigen aller Religionen mit Atheisten, Agnostikern und Freidenkenden zusammen. Mit dieser Auffassung der Gewissensfreiheit des 'Grand Orient de France' welche die Verweltlichung in der Gesamtheit seiner Aktivitäten verteidigt, und nicht nur im staatlichen, kostenfreien und obligatorischen Schulwesen. Dieses neue Konzept der Freimaurerei - die absolute Gewissensfreiheit entstand im Konvent (jährliche Generalversammlung) 1877 und will auf die Probleme seines Zeitalters eingehen - hat eine neue Bewegunsrichtung der Freimaurerei gegründet, die man die Liberale Freimaurerei nennt. Sie entwickelt

sich sehr rapide in allen Ländern der Welt, in denen die Menschen danach streben, keine Sklaven von Dogmen oder Glaubenzwängen mehr zu sein, und die Gesellschaft in der sie leben verändern zu wollen, und für die Zukunft vorzubereiten, besser und erleuchteter.

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